
Abschlussveranstaltung der diesjährigen Juniorenfirmengeneration am Samstag, 30. Juni 2012 in der Brauerei Clemens Härle KG in Leutkirch
Informationsveranstaltung und Präsentation der Juniorenfirmen am Freitag, den 13. Januar 2012, im Ministerium für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft Baden-Württemberg
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Zehn Schüler des Wirtschaftsgymnasiums Wilhelm Röpke in Ettlingen arbeiteten von Oktober 2010 bis Juli 2011 in den Unternehmen Montanes GmbH und Gerold Weber Solartechnik GmbH an der Umsetzung der Geschäftsidee „Gegenüberstellung einer Schulbausanierung und eines Schulneubaus für die Wilhelm-Röpke-Schule aus energetischer Sicht“. Ziel ist eine energieneutrale bzw. energieproduzierende Schule.
Die Junioren unterteilten sich in vier Gruppen mit den Aufgaben: Marketing, Wirtschaft und Technik (zweifach).
Die „Marketing-Gruppe“ gab dem Projekt den Namen: „Schule der Zukunft Ettlingen“ und befasste sich mit der Erstellung einer Homepage. Des Weiteren kümmerten sie sich um die Gestaltung der Präsentation und um die Beschaffung von Informationen zu Passiv- und Plusenergiehäusern.
Eine Technikgruppe lernte alles rund um Erneuerbare Energien bei Gerold Weber Solartechnik, die drei anderen Gruppen waren bei Montanes angesiedelt. Alle vier Gruppen arbeiteten gemeinsam an einer Gesamtpräsentation.
Die „Wirtschafts-Gruppe“ war für die Ermittlung der Energieverbrauchswerte sowie Energievergleiche der Wilhelm-Röpke-Schule für die letzten Jahre zuständig. Sie befassten sich mit der Auswertung der Energieberichte und Hochrechnungen der Energiekosten für die nächsten 40 Jahre. Des Weiteren wurde der Energieverbrauch eines Passivschulhauses berechnet, CO2-Emissionen ermittelt und die Kosten einer Sanierung den Kosten eines Neubaus gegenübergestellt.
In den „Technik-Gruppen“ wurden Recherchen zu allen technischen Aspekten des Projekts durchgeführt, wie z.B. zur Geothermie, Photovoltaik und zu Passivhäusern. Jedes Thema wurde detailliert recherchiert und in einer Power-Point-Präsentation den anderen Teammitgliedern vorgestellt. Zusätzlich wurden Berechnungen zum Energieverbrauch vorgenommen, mit dem Ziel, Energieverluste des Schulgebäudes zu identifizieren.
Geplant war ferner eine Kooperation mit der Universität in Karlsruhe (Gewinnung von Architekturstudenten für Planung und Modellbau), Öffentlichkeitsarbeit und der Ausbau der Homepage sowie eine Präsentation vor dem Landratsamt Ettlingen, um den Schulträger mit der Idee einer Schule im Passivhaus-Standard zu überzeugen.